Vermittlung in die Arbeit

Der IFD Würzburg arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich im Bereich der Vermittlung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderung in eine sozialversicherungspflichte Tätigkeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Daneben unterstützt er auch berufliche Rehabilitanden bei der Beruflichen (Wieder-)Eingliederung.

Unsere Angebote

  1. Maßnahme zur beruflichen Eingliederung arbeitsloser schwerbehinderter Menschen nach § 45 SGB III
  2. AQUA – „Ausbildungsplatzsuche, Qualifizierung und Arbeitsplatzsuche – Individuelles Unterstützungsangebot für schwerbehinderte Menschen, ihnen gleichgestellte und von Behinderung bedrohte Menschen“
  3. LASSE (LAngzeitarbeitslose Schwerbehinderte Menschen Schnell Eingliedern)
  4. Vermittlung beruflicher Rehabilitanden

 

  1. Maßnahme zur beruflichen Eingliederung arbeitsloser schwerbehinderter Menschen nach § 45 SGB III

 

Seit November 2010 führt der IFD Würzburg die Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen nach § 45 SGB III durch. Im Auftrag der Agentur für Arbeit Würzburg unterstützen wir Teilnehmer bei der Teilhabe am Arbeitsleben.

Im Rahmen der Vermittlungsunterstützung bietet der IFD Würzburg eine individuelle Unterstützungsleistung für Arbeitsuchende mit dem Ziel der beruflichen Wiedereingliederung in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wichtig ist uns, in enger Zusammenarbeit mit den Menschen mit behinderungsbedingten und gesundheitlichen Einschränkungen sowie den Partnern des Arbeitsmarktes, Perspektiven für eine nachhaltige Integration in Arbeit zu eröffnen.

Die Arbeitsuchenden werden individuell und intensiv auf einen (Wieder-)Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet, unterstützt und begleitet. Jedem Arbeitsuchenden steht sein persönlicher Integrationsberater zur Verfügung.

Ziel der Maßnahme

ist es, einen passgenauen, den gesundheitlichen bzw. behinderungsbedingten Einschränkungen entsprechenden sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden.

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung

Die Maßnahme richtet sich an arbeitslose Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder diesem Personenkreis gleichgestellte Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung besondere Unterstützung bei der Stellensuche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt benötigen. Die Maßnahme ist auf eine dauerhafte berufliche Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung gerichtet.

Ablauf und Inhalte der Maßnahme

Nach einem ausführlichen Erstgespräch umfasst die Maßnahme unter anderem folgende Inhalte:

  • Persönliche Beratungsgespräche,
  • Analyse der persönlichen Stärken und Kompetenzen,
  • Individuelle Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche,
  • Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Bewerbungstraining, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche,
  • Berufliche Zukunftsplanung und ggf. Suche nach beruflichen Alternativen,
  • Abgleich von Arbeitsplatzanforderungen mit den Fähigkeiten der Bewerberin bzw. des Bewerbers,
  • Beratung zu betrieblichen Erprobungen,
  • Begleitung und Auswertung der betrieblichen Erprobungen,
  • Akquise von passgenauen Arbeitsplätzen und Unterbreitung von Vermittlungsvorschlägen,
  • bei Bedarf Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen oder Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge.

Des Weiteren

  • Beratung von Arbeitgebern zur Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung,
  • bei Bedarf Information von Vorgesetzten und Kollegen über behinderungsbedingte Auswirkungen auf das Arbeitsleben

Die Teilnahme an der Maßnahme setzt eine regelmäßige aktive Teilnahme an vorgegebenen Präsenzzeiten von zwei Tagen in der Woche voraus. Im Rahmen der Präsenzzeiten finden neben allgemeinen Bewerbungsaktivitäten auch Vorstellungsgespräche, betriebliche Erprobungen und andere Inhalte zur Aktivierung statt.

 Dauer

6 – 9 Monate je nach Beauftragung der Agentur für Arbeit.

 Nachhaltigkeit und Nachbetreuung

Auch nach der Arbeitsaufnahme können wir weiterhin Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer sein und begleiten Sie bei Bedarf auch im Arbeitsleben (siehe auch Begleitung im Beruf).

 Ansprechpartnerin: Stefanie Seynstahl (Tel.: 0931 32940-21, E-Mail: seynstahl.stefanie@ifd-wuerzburg.de)

Einen Überblick über die Vermittlungsmaßnahme finden Sie hier .

  1. AQUA – „Ausbildungsplatzsuche, Qualifizierung und Arbeitsplatzsuche – Individuelles Unterstützungsangebot für schwerbehinderte Menschen, ihnen gleichgestellte und von Behinderung bedrohte Menschen“

 Ziel der Maßnahme

ist die Heranführung an den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt sowie die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Dies geschieht durch zwei Bausteine: Betreuungscoaching und betriebliche Erprobung.

Durch intensives Einzelcoaching sollen die Teilnehmer befähigt werden, ihren beruflichen Weg zu finden. Jedem Teilnehmer steht ein persönlicher Integrationsbegleiter zur Verfügung.

 Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung

Menschen, die erwerbsfähig sind und (multiple) Vermittlungshemmnisse aufweisen, insbesondere psychisch kranke oder hörbehinderte Menschen. Das Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises ist für eine Zuweisung nicht erforderlich.

Die Zielgruppe steht im Leistungsbezug eines Jobcenters oder der Agentur für Arbeit in der Region II (Stadt und Landkreis Würzburg, Main-Spessart oder Kitzingen) und hat Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS).

Ablauf der Maßnahme

Baustein 1: Betreuungscoaching

Baustein 2: Betriebliche Erprobung

 Im Baustein 1 wird der Ist-Stand des Teilnehmers erhoben. Dabei stehen neben den beruflichen auch die sozialen und gesundheitlichen Faktoren im Mittelpunkt. In einer ausführlichen Diagnostik werden alle relevanten Daten und Informationen zusammen getragen, den Teilnehmer an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Im Baustein 2 steht die betriebliche Erprobung im Mittelpunkt. Diese dient zum einen zur Abklärung der beruflichen Kenntnisse, der Belastungserprobung als auch der Vermittlung von neuen Kenntnissen (Qualifizierung auf eine neue Tätigkeit). Insbesondere soll herausgefunden werden, wie aktuell das Wissen des Teilnehmers bezüglich einer beruflichen Tätigkeit ist, z. B. im EDV-Bereich, aber auch wie stark seine sozialen Kompetenzen ausgeprägt sind. Die betriebliche Erprobung findet in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes oder in Integrationsfirmen statt. Ein Ergebnis der Maßnahme kann die Anbahnung eines zukünftigen sozialversicherungspflichtigen Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses sein. In Einzelfällen kann in Absprache mit dem zuständigen Leistungsträger auch der Abschluss eines Arbeitsverhältnisses auf Minijobbasis oder die Einleitung der Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) das Ergebnis der Maßnahme sein.

Vor dem Einstieg in die Maßnahme findet ein Informationsgespräch statt, in dem die Rahmenbedingungen der Maßnahme mit dem Teilnehmer besprochen werden.

Es ist vorgesehen, dass beide Bausteine durchlaufen werden, da insbesondere durch den zweiten Baustein ein umfassendes Bild zu den beruflichen Fähigkeiten und zur Belastbarkeit des Teilnehmers entsteht. Die Betreuung der einzelnen Teilnehmer findet durch einen fest zugeordneten Integrationsberater statt, der den Teilnehmer während der gesamten Maßnahme betreut und mit ihm individuell Termine vereinbart. Diese Termine finden in der Regel in der IFD-Beratungsstelle statt. Bei Bedarf finden auch Hausbesuche statt. Des Weiteren können auch Termine in der Region, z. B. in den Landkreisen durchgeführt werden. In Einzelfällen steht auch eine Psychologin zur Abklärung von Fragen oder für Gespräche zur Verfügung.

Dauer

Die individuelle Zuweisungsdauer beträgt 12 Monate.

Nachhaltigkeit und Nachbetreuung

Auch nach der Arbeitsaufnahme können wir weiterhin Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer sein und begleiten Sie bei Bedarf auch im Arbeitsleben (siehe auch Begleitung im Beruf).

Ansprechpartnerin: Saskia Hanisch (Tel.: 0931 32940-25, E-Mail: hanisch.saskia@ifd-wuerzburg.de)

Einen Überblick über die Vermittlungsmaßnahme finden Sie hier.

  1. LASSE (LAngzeitarbeitslose Schwerbehinderte Menschen Schnell Eingliedern)

In Kooperation mit dem Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, der Regionaldirektion Bayern sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Integrationsfachdienste Bayern e.V. führt der IFD Würzburg seit Dezember 2014 die rechtübergreifende bayerische Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen nach § 45 SGB III sowie § 16 SGB II durch. Wir unterstützen langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen bei der Teilhabe am Arbeitsleben.

Im Rahmen der Vermittlungsunterstützung bietet der IFD Würzburg eine individuelle Unterstützungsleistung für Arbeitsuchende mit dem Ziel der beruflichen Wiedereingliederung in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wichtig ist uns, in enger Zusammenarbeit mit den Menschen mit behinderungsbedingten und gesundheitlichen Einschränkungen sowie den Partnern des Arbeitsmarktes, Perspektiven für eine nachhaltige Integration in Arbeit zu eröffnen.

Die Arbeitsuchenden werden individuell und intensiv auf einen (Wieder-)Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet, unterstützt und begleitet. Jedem Arbeitsuchenden steht sein persönlicher Integrationsberater zur Verfügung.

Ziel der Maßnahme

ist es einen passgenauen, den behinderungsbedingten Einschränkungen entsprechenden sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden.

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung

Die Maßnahme richtet sich an langzeitarbeitslose Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder diesem Personenkreis gleichgestellte Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung besondere Unterstützung bei der Stellensuche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt benötigen. Sie erhalten Leistungen eines Job Centers (Stadt Würzburg, Landkreis Main-Spessart oder Kitzingen) oder der Agentur für Arbeit.

Ablauf und Inhalte der Maßnahme

Nach einem ausführlichen Erstgespräch umfasst die Maßnahme unter anderem folgende Inhalte:

  • Persönliche Beratungsgespräche,
  • Analyse der persönlichen Stärken und Kompetenzen,
  • Individuelle Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche,
  • Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungen/Bewerbungstraining, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche,
  • Berufliche Zukunftsplanung und ggf. Suche nach beruflichen Alternativen,
  • Abgleich von Arbeitsplatzanforderungen mit den Fähigkeiten der Bewerberin bzw. des Bewerbers,
  • Beratung zu betrieblichen Erprobungen,
  • Begleitung und Auswertung der betrieblichen Erprobungen,
  • Akquise von passgenauen Arbeitsplätzen und Vermittlungsvorschläge,
  • bei Bedarf Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen und Einrichtungen.

sowie

  • Beratung von Arbeitgebern zur Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung,
  • bei Bedarf Information von Vorgesetzten und Kollegen über behinderungsbedingte Auswirkungen auf das Arbeitsleben.

Die Teilnahme an der Maßnahme setzt eine regelmäßige Teilnahme in Form von Präsenzzeiten an zwei Tagen in der Woche voraus. Im Rahmen der Präsenzzeiten finden neben allgemeinen Bewerbungsaktivitäten auch Vorstellungsgespräche, betriebliche Erprobungen und andere Inhalte zur Aktivierung statt.

 Dauer

6 – 9 Monate je nach Beauftragung der Agentur für Arbeit bzw. des Job Centers.

 Nachhaltigkeit und Nachbetreuung

Auch nach der Arbeitsaufnahme können wir weiterhin Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer sein und begleiten Sie bei Bedarf auch im Arbeitsleben (siehe auch Begleitung im Beruf).

Ansprechpartnerin: Stefanie Seynstahl (Tel.: 0931 32940-21, E-Mail: seynstahl.stefanie@ifd-wuerzburg.de)

Einen Überblick über die Vermittlungsmaßnahme finden Sie hier (Link zum Flyer).

  1. Vermittlung beruflicher Rehabilitanden

 Der IFD Würzburg unterstützt berufliche Rehabilitanden beim (Wieder)Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch Krankheit oder nach einem Unfall ist es immer wieder notwendig über berufliche Alternativen nachzudenken.

Wichtig ist uns, in enger Zusammenarbeit den Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und mit den Partnern auf dem Arbeitsmarkt, Perspektiven für eine nachhaltige Integration in Arbeit zu eröffnen. Die Arbeitsuchenden werden individuell und intensiv auf den (Wieder-)Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet, unterstützt und begleitet. Jedem Arbeitsuchenden steht sein persönlicher Integrationsbegleiter zur Verfügung.

Ziel der Maßnahme

ist es einen passgenauen, den gesundheitlichen Bedingungen entsprechenden Arbeitsplatz zu finden. Die Unterstützung richtet sich nach dem individuellen Bedarf des Ratsuchenden.

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung

Das Unterstützungsangebot richtet sich an berufliche Rehabilitanden, bei denen ein offenes Verfahren auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben besteht, in der Regel durch die Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft oder der Agentur für Arbeit und die aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkung eine besondere Unterstützung bei der Stellensuche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt benötigen. Die Maßnahme ist auf eine dauerhafte berufliche Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung gerichtet. Eine bestehende Schwerbehinderteneigenschaft schließt sich bei gleichzeitig offenem Rehabilitationsverfahren nicht aus.

Ablauf und Inhalte der Unterstützung

Nach einem ausführlichen Erstgespräch umfasst die Unterstützung durch den IFD Würzburg unter anderem folgende Inhalte:

  • Persönliche Beratungsgespräche,
  • Analyse der persönlichen Stärken und Kompetenzen,
  • Individuelle Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche,
  • Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen sowie Bewerbungstraining, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche,
  • Berufliche Zukunftsplanung und ggf. Suche nach beruflichen Alternativen,
  • Abgleich von Arbeitsplatzanforderungen mit den Fähigkeiten der Bewerberin bzw. des Bewerbers,
  • Organisation von und Begleitung bei betrieblichen Erprobungen,
  • Begleitung und Auswertung der betrieblichen Erprobungen,
  • Akquise von passgenauen Arbeitsplätzen sowie adäquate Vermittlungsvorschläge.

sowie

  • Beratung von Arbeitgebern zur Einstellung beruflicher Rehabilitanden,
  • bei Bedarf Information von Vorgesetzten und Kollegen über behinderungsbedingte Auswirkungen am Arbeitsplatz.

Dauer

6 – 9 Monate je nach Beauftragung durch einen Rehabilitationsträger

 Nachhaltigkeit und Nachbetreuung

Auch nach der Arbeitsaufnahme können wir weiterhin Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer sein und begleiten Sie bei Bedarf auch im Arbeitsleben (siehe auch Begleitung im Beruf).

Ansprechpartnerin: Stefanie Seynstahl (Tel.: 0931 32940-21, E-Mail: seynstahl.stefanie@ifd-wuerzburg.de)