Förderschule – Beruf

Die Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule-Beruf richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die in der Berufsschulstufe der Förderzentren den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder entsprechende Klassen in Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung besuchen. Sie besteht aus zwei Maßnahmen:

  1. Berufsorientierungsmaßnahme (BOM) und
  2. Unterstützte Beschäftigung (UB)

Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzung

Schülerinnen und Schüler der genannten Förderschulen,

  • die Potential für den allgemeinen Arbeitsmarkt mitbringen,
  • motiviert sind, sich zu erproben,
  • die die Anerkennung eines Schwerbehindertenstatus anstreben oder bereits einen Schwerbehindertenausweis haben.
  1. Berufsorientierungsmaßnahme (BOM)

Ziel und Inhalte der Maßnahme

Berufliche Orientierung und sich Erproben von Schülerinnen und Schüler auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und gleichzeitig gezielte Informationssammlung zu Möglichkeiten der beruflichen Integration durch

  • Unterrichtshospitation,
  • erste Schülerpraktika,
  • Testdiagnostik,
  • Förderplanung und Informationsaustausch zwischen den Beteiligten,
  • Berufswegekonferenz,
  • Aufzeigen möglicher Wege in das Arbeitsleben,
  • Auswahl für die anschließende Unterstützte Beschäftigung.

Zielgruppe

sind Schülerinnen und Schüler des elften Schuljahrs.

Dauer

Ab 15. Dezember bis Ende des 11. Schuljahres.

  1. Unterstützte Beschäftigung (UB):

Ziel der Maßnahme

ist die Integration in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Zielgruppe

sind in der Regel ehemalige BOM-Teilnehmer;  ein Quereinstieg ist möglich.

Inhalte der Maßnahme

  • Langzeitpraktika zur Orientierung, gezielte Arbeitsplatzqualifizierung und Integration,
  • im zwölften Schuljahr zeitweise Schulbesuch,
  • regelmäßige Bildungseinheiten mit allen Teilnehmern,
  • Förderplanung und Informationsaustausch zwischen den Beteiligten,
  • Berufswegekonferenz,
  • Training sozialer und beruflicher Kompetenzen,
  • gezielte Arbeitsplatzsuche,
  • Beratung und Unterstützung potentieller Arbeitgeber,
  • Einarbeitung am Arbeitsplatz,
  • Beratung und Unterstützung des Arbeitnehmers und Arbeitgebers bei der Integration.

Dauer

Zwölftes Schuljahr und das Jahr danach (Dauer bis zu 24 Monaten).

 Unsere Kooperationspartner sind:

  • Christophorus-Schule in Würzburg,
  • St. Nikolaus-Schule Marktheidenfeld,
  • St. Martin-Schule in Kitzingen.

Die Zusammenarbeit erfolgt mit allen Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Schule, Agentur für Arbeit).

Nachhaltigkeit und Nachbetreuung

Auch nach der Arbeitsaufnahme können wir weiterhin Ansprechpartner für Betriebe und Arbeitnehmer sein und begleiten Sie bei Bedarf auch im Arbeitsleben (siehe auch Begleitung im Beruf).

 Ansprechpartnerin für beide Maßnahmen: Monika Ehrhardt (Tel.: 0931 32940-15; E-Mail: ehrhardt.monika@ifd-wuerzburg.de)

Einen Überblick über die Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule – Beruf finden Sie hier .