Berufsorientierung individuell (BI)

In allen Schularten befinden sich Jugendliche, die einen erhöhten Förderbedarf haben und/oder eine gesundheitliche Einschränkung mitbringen. Eine realistische berufliche Perspektive zu entwickeln und den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu bewältigen, kann für diese Schülerinnen und Schüler mit besonderen Hindernissen verbunden sein. Das Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises ist nicht unbedingt die Voraussetzung für die Teilnahme an der BI.

Ziel der Maßnahme

ist es, die berufsbezogenen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler einzuschätzen und eine realistische Berufswahlentscheidung anzubahnen.

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der Abgangs- oder Vorabgangsklassen aller Schularten (Regel- und Förderschulen)

  • bei denen besondere Hindernisse bei der Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwarten sind,
  • bei denen es möglich erscheint, durch eine zusätzliche individuelle Unterstützung in der Phase der beruflichen Orientierung eine realistische berufliche Perspektive zu entwickeln,
  • die (schwer-)behindert oder gesundheitlich eingeschränkt sind.

Inhalte der BI

Je nach individuellem Unterstützungsbedarf umfasst die BI folgende Bausteine:

  • Analyse der individuellen Stärken und Einschränkungen,
  • Informationen über verschiedene Berufsbilder,
  • Akquise von Praktikumsplätzen, um Berufsbilder näher kennen zu lernen,
  • Enge Begleitung der Praktika und Auswertung,
  • Stärkung der persönlichen und der beruflichen Kompetenzen,
  • Bewerbungstraining,
  • Zusammenarbeit mit allen Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Schule).

Dauer

Bis zu 6 Monate; kann auf zwei Jahre verteilt werden.

Ansprechpartnerin: Hanna Klinger (Tel.: 0931 32940-41, E-Mail: klinger.hanna@ifd-wuerzburg.de)

Einen Überblick über die BI finden Sie hier .